Pfarrzentrum mit Kirchplatz und Kindertagesstätte St. Morus

München, seit 2012

  • Auftraggeber: Erzbischöfl. Ordinariat München
  • Größe: ca. 1ha, ca. 1 Mio EUR
  • Leistungsphasen HOAI: 1-9
  • Hochbau: Dominikus Stark Architekten GmbH, München

Die denkmalgeschützte Kirche mit der Werktags-Kapelle wird freigestellt. Durch den Rückbau des bestehenden Pfarr- und Kindergartengebäudes und der Sakristei wird die Kirche als kräftiger Baukörper herausgelöst. Der Rückbau des Verbindungsdaches stellt den Turm frei. Der Zugang zur Pfarrei und eine Durchwegung ist von allen Seiten möglich. Der Neubau mit Pfarrhaus, Pfarrheim und Kindertagesstätte zeigt sich als ruhiger, klarer Baukörper. Zentrales Element ist der Kirchplatz der sich zwischen Kirche, Neubau und Turm als öffentlicher Raum aufspannt. Der Kirchplatz ist Bindeglied und Wegeverbindung zwischen den verschiedenen Einrichtungen der Pfarrei.

Hier kommt die Gemeinde zusammen – ein Ort der Begegnung. Hier können vielfältige Aktivitäten wie Weihnachtsmarkt und Gemeindefeste stattfinden. Um dem Volumen der Kirche angemessen Raum zu geben, wird der Kirchplatz bis zum Ring vorgezogen. Kolonnaden aus Bäumen fassen den Platz im Süden und im Osten ein.

Die Grundidee der Kirchplatzgestaltung ist die Projektion des berühmten Kirchenfensters über dem Hauteingang auf den Platz zu projizieren. Dies geschieht über eine dezent aber diffizil angelegte Fugenornamentik in der geplanten Ortbetonfläche. Pflanzflächen fügen sich in die Formsprache dieser Intarsie auf. Schnurbäumen (Sophora japonica) fassen und umspielen den Platz.